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Henrietta Horn
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„Henrietta Horns Arbeiten sind geprägt von ästhetischer Eigenwilligkeit – im positivsten Sinne: originelle Themen, Musikalität, Dichte.“
Bettina Trouwborst

 

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HENRIETTA HORN

Choreographin – Tänzerin – Pädagogin

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Henrietta Horn studiert von 1987 bis 1992 an der Deutschen Sporthochschule Köln mit dem Schwerpunkt „Elementarer Tanz“. Anschließend absolviert sie ein Bühnentanzstudium an der Folkwang Hochschule in Essen. Nach ihrem Abschluss beginnt Henrietta Horn mit ihrer Arbeit als freischaffende Choreographin und Tänzerin.


Schon während ihres Studiums entstehen erste eigene choreographische Arbeiten wie „Ewi A Malachim“, „Und es geht“ oder „Horst“. 1995 gewinnt Henrietta Horn den ersten Preis beim Prix Volinine/Paris, im darauf folgenden Jahr erhält sie den ersten Preis beim choreographischen Wettbewerb in Gelsenkirchen im Rahmen des Festivals „dialoog cultuur NL – in NRW“. 1997 wird sie mit dem Förderpreis des Landes NRW für ihr Stück „Mandalaman“ ausgezeichnet, welches in einem Graduiertenprojekt an der Folkwang Hochschule Essen entstand. Eine besondere Auszeichnung erfährt Henrietta Horn 2008 mit dem „Künstlerinnenpreis des Landes NRW 2008 für Choreographie/Zeitgenössischen Tanz“.


Von 1999 bis 2008 übernimmt Henrietta Horn gemeinsam mit Pina Bausch die künstlerische Leitung des Folkwang Tanzstudios. Im gleichen Jahr entsteht ihre Choreographie „Solo“, die mit großem Erfolg bis heute auf nationalen und internationalen Bühnen gezeigt wird. In den neun Jahren ihrer Leitungstätigkeit choreographiert Henrietta Horn zehn Stücke für das Ensemble des Folkwang Tanzstudios, die im Rahmen einer intensiven Gastspieltätigkeit im In- und Ausland gezeigt werden. So führen Einladungen die Kompanie u.a. in europäische Metropolen wie Reykjavik, Göteborg, Florenz und Kiew, sowie nach Asien, Afrika und in den Nahen Osten. 2006 beginnt mit der Reihe tanzBo eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Elmar Goerden.


Ihre solistische Arbeit als Choreographin und Tänzerin hat Henrietta Horn auch in diesen intensiven Jahren nicht aufgegeben. Neben zahlreichen Vorstellungen mit ihrem Stück „Solo“ entstehen 2007 „Solo II“ mit dem Musiker und Komponisten Jens Thomas, 2008 „question in green“, 2009 folgen die Soli „Schimmer“ und „Treibschatten“. 2012 entsteht gemeinsam mit der Musikerin Dorothée Hahne und dem Lichtdesigner Reinhard Hubert der Abend "Rotlicht".


Darüber hinaus wird Henrietta Horn auch immer wieder eingeladen, als Gastchoreographin zu arbeiten. So choreographiert sie 2002 zur Eröffnung des Goethe Instituts Jakarta ein Stück für indonesische Tänzerinnen und Tänzer. 2006 entsteht „Reveil“ mit Tänzerinnen und Tänzern aus Kamerun und 2009 kreiert Henrietta Horn „blue hour“ für Studenten der Theaterhochschule Damaskus. 2010 zeichnet sie für die Choreographie der Eröffnungsveranstaltung zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010 verantwortlich und studiert eine neue Fassung der FTS-Choreographie „Artischocke im Silbersee“ mit der Rambert Dance Company London unter dem Titel "Cardoon Club" ein. Außerdem ist sie 2010 und 2011 als Gastchoreographin beim Bremer Tanztheater tätig.


Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist die Lehrtätigkeit. Seit 2001 gibt sie in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut immer wieder Workshops für professionelle Tänzerinnen und Tänzer, u.a. in Tokio, Bangkok, Jakarta, Zagreb, Kyoto, Yaoundé, Damaskus und Beirut. Außerdem ist sie als Lehrkraft an der Folkwang Hochschule und an der Sporthochschule Köln tätig.


Einen Einblick in die künstlerische Arbeit Henrietta Horns geben die Filmportraits „Zum Tanzen geboren“ (WDR 1992), „Einfach tanzen“ (ARTE 2006) und „Folkwang meets Africa“ (Goethe Institut/Deutsches Tanzfilminstitut 2006).

SCHIMMEWelchen Bewegungsimpuls gibt welche Farbe?

 

 

 

 

Copyright © 2010 Henrietta Horn