Henrietta Horn
 

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Rekonstruktion "Danse Macabre" von Mary wigman

EIN PROJEKT DES THEATER OSNABRÜCK

KÜNSTLERISCHE LEITUNG DER REKONSTRUKTION: HENRIETTA HORN

 

Foto Danse Macabre Jörg Landsberg

Foto: Jörg Landsberg

 

Rekonstruktion der Totentänze von Mary Wigman aus den Jahren 1917 und 1926

Theater Osnabrück - Dance Company Theater Osnabrück

 

Die Presse:

 

Christine Adam, Neue Osnabrücker Zeitung 13.2.2017

Einen Schatz der Tanzgeschichte gehoben

Jetzt leben sie wieder, die beiden berührenden Totentänze Mary Wigmans - im Theater Osnabrück. Ein Team um die Choreographin Henrietta Horn hat sie mithilfe der Bundeskulturstiftung rekonstruiert…..Auch wenn das Premierenpublikum „Supernova“ am meisten bejubelte: Ins Gedächtnis brannten sich die beiden „Totentänze - was für einen Schatz hat da das Rekonstruktionsteam unter Henrietta Horn gehoben.

 

Hartmut Regitz, „tanz" März 2017

Der „Totentanz I“ dauert gerade mal sieben Minuten, aber die haben es in sich. Sobald sich das Dunkel der Bühne lichtet, lassen sich die Verblichenen noch einmal sehen in ihrer ganzen Farbigkeit: blau die dominierende Frauenfigur, springlebendig die rote, ruhiger die grüne, fast ein wenig unscheinbar die gelbe. Schwarze Zwergenhüte auf dem Kopf, könnte man die vier für Kobolde halten, für Erdgeister, für Wichtelmänner.

...Nach Maßgabe der „Danse macabre“-Komposition von Camille Saint-Saens hat Henrietta Horn gemeinsam mit ihrem Team den „Totentanz I“ ebenso akribisch wie einfühlsam rekonstruiert. Dabei konnte sie auf Notate von Albrecht Knust zurückgreifen, die zumindest bruchstückhaft die Authentizität einer Aufführung garantieren, die auf den heutigen Betrachter weniger grotesk denn kindlich-verspielt wirkt.

Man spürt aus dem Stück heraus noch die Jugendlichkeit der Interpretinnen. Und gerade sie hat etwas Erschütterndes, weil sich die Untoten noch nicht ihrem Schicksal beugen, sondern vielleicht ein letztes Mal ihrem übermächtigen, wenn auch vielfach verdrehten, überspitzten und bewusst verzerrten Bewegungsdrang nachgeben, bis auch der sich schließlich erschöpft.

Ganz anders ist der „Totentanz II“, der neun Jahre später in Dresden entstand.

... Wie im 2. Akt von „Giselle“ gibt es Tote, die zur mitternächtlichen Stunde (und zu Schlagzeugklängen von Frank Lorenz) aus ihren Gräbern steigen. Es gibt den Grünen, eine beherrschende, tierhafte Figur, hier kurz „Dämon“ genannt, und eine „weibliche Gestalt“, die schon ihr Gesicht verloren hat und darum eine Maske trägt. Doch noch erinnert sie sich mit all ihren Gliedern eines gelebten Lebens, und deshalb lässt sie sich nicht vom kalten Hauch des Todes so aufscheuchen wie die anderen: ein transitorischer, ein taumelnder Tanz, der seiner Expressivität zum Trotz etwas zeitlos Berührendes hat.

 

Die deutsche Bühne, Bettina Weber, 16.2.2017

„So werden Rekonstruktionen zu einem sinnstiftenden und berührenden Erlebnis, erzeugen sie doch erst dort, wo der zeitlose, stilprägende Charakter des modernen Tanzes durchscheint, einen künstlerischen Ertrag.“

 

tanznetz, Marieluise Jeitschko, 12.2.2017

„Mit Patricia Stöckemann als Projektleiterin wird Wigmans Werk beispielhaft von einem Team um Henrietta Horn rekonstruiert und einstudiert und aktuellen Choreografien gegenübergestellt.“

Nach der erfolgreichen Premiere von „Danse Macabre“ ist der Tanzabend in Osnabrück noch an folgenden Terminen zu sehen:

10.3.17/12.3.17/21.3.17/25.3.17/12.4.17

 

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Uraufführung:

"kaiserkleider"

Uraufführung: 28./29.10.2016

pact zollverein

 

"...Was anderes ist denn Tanz, als Gravitation die aus einer Krümmung von Raum und Zeit entsteht? In einer Choreographie, die Projektion, Komposition und Bewegungskunst aufs grossartigste zu einem Ganzen verdichtet, wird dies wie selten offenbar.

Die Künstler spielen in „Kaiserkleider“ auf berauschende und virtuose Weise mit den Modellen der Quantenphysik, wie sie in dieser Klarheit und Qualität sonst nur schmerzlich vermisst werden.

Das Ergebnis ist in rarer Weise ein Gesamtwerk - es ist SINNLICH - INTELLIGENT - KUNST und das alles zugleich!"

(Quelle: tanzweb.org)

 

Link zum Trailer und zur Kritik: tanzweb.org

 

   

Fotos: Ursula Kaufmann

 

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